Sprit-Wassertechnologie

Sprit-Wassertechnologie

Inhalt

1. Grundlagen
2. Wassereinspritzung
3. Weitere Möglichkeiten
4. Video – Wasser als Sprit
5. Quellen
6. Buchempfehlungen
Autor: Arnd Koslowski

1. Grundlagen

Wußten sie, das es bereits im 2. Weltkrieg Motoren gab, die nicht nur Benzin oder Diesel sondern ein Gemisch aus Sprit und Wasser nutzten um zu laufen. Hierdurch wurde eine größere Reichweite, bei geringeren Spriverbrauch erreicht. Spannend ist, das diese Technologien in Alltagsfahrzeugen wieder verschwunden sind, und nicht in modernen Motoren verbaut wird, um deren Spritverbrauch auf ein 1/4 zu reduzieren.

2. Wassereinspritzung

Was versteht man unter einer Wassereinspritzung genau?

Die Wassereinspritzung ist ein Verfahren um die Leistung eines Motors zu erhöhen. Hierbei wird, neben dem normalen Sprit, zusätzlich Wasser in den Verbrennungsraum eingespritzt.

Beim Zünden des Wasser-Spritgemisch verdampft das Wasser und sorgt so für zusätzlichen Druck der den Kolben nach unten drückt. Der Vorteil der Wassereinspritzung ist eine verringerte Verbrennungstemperatur. Daher wird auch von einer zusätzlichen Ladeluftkühlung gesprochen. Weiterhin verringert sich der Anteil der Stickoxide im Abgas.

Die Wassereinspritzung wurde bereits im 2. Weltkrieg bei Motoren verwendet um eine höhere Leistung zu erreichen. Ein Beispiel ist der Luftjäger Messerschmitt Bf 109, bei dem diese Technik zum Einsatz kam.

Heutzutage wird hauptsächlich im Rennsport auf die Wassereinspritzung gesetzt. Es gibt auch Blockheizkraftwerke, die die Wassereinspritzung nutzen. Sie dazu auch die Buchbesprechung “Der GFE-Skandal” in diesem Blog.

Der Wasseranteil beträgt normalerweise ca. 15% zu 85% Sprit. Es gibt Hinweise darauf, dass große Autohersteller mit einem Verhältnis von 75% Wasser zu 25% Sprit, Dieselmotoren mit Erfolg betrieben haben. Diese Forschungen wurden nach positiven Ergebnissen leider wieder eingestellt!

Möglicherweise können auch Gasmotoren, durch Zuführen von Wasser über einen mager eingestellten Vergaser oder eine Einspritzanlage, ebenfalls erfolgreich laufen. Genaue Forschungsergebnisse hierzu und Testmotoren sind bisher nicht bekannt.

Interessant ist, das es bereits im 2. Weltkrieg Motoren gab die erfolgreich Sprit eingespart haben, indem Wasser zusätzlich zugeführt wurde und im Rennsport
diese Technologie zum Einsatz kommt. Nur im normalen Motorenbau wird diese Technik nicht eingesetzt. Hier könnte der Verbrauch eines Motors noch weiter minimiert werden, neben den positiven Effekten der Abgasreduzierung.

Die einzigen Gründe die möglicherweise dagegen sprechen sind benötigte Motorteile aus Edelstahl, da ein normaler Auspuff und andere Motorteile durch den Wasserdampf wesentlich schneller zerstört werden.

3. Weitere Möglichkeiten

Welche Möglichkeiten gibt es neben der Wassereinspritzung noch?

Es besteht die Möglichkeit Pflanzenöl oder Diesel direkt mit Wasser zu vermischen. Da sich Wasser und Öl wieder voneinander trennt, wird hierfür ein Emulgator eingesetzt, der diese Trennung verhindert.

Es gibt Forscher und Firmen, die daran gearbeitet haben Wasser und Diesel oder Pflanzenöl mit Hilfe von CO2 ohne Verwendung eines Emulgators miteinander vermischen. Hier kommt eine spezielle Wirbeltechnologie zum Einsatz, die bewirkt das beide Stoffe miteinander vermischt bleiben. Sie finden mehr zu diesem Thema unter Alternative-Treibstoffe – Öl-Wasseremulsion (coming soon).

4. Video – Wasser als Sprit

Im folgenden Interview von Alpenparlament, erklärt Peter Muss sehr anschaulich das Thema Wasser als Sprit:

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5. Quellen

Wassereinspritzung – Wikipedia

Turbomotor- Wassereinspritzung

Googlesuche – Wassereinspritzung

Stern-Blog Nutzen der Wassereinspritzung

Messerschmitt 109 Wassereinspritzung

EMS Zeitung – Kraftwerk läuft mit „dollem Ding“

6. Buchempfehlungen im Shop:

Buch GFE-SkandalDer GFE-Skandal – Wie der deutsche Rechtsstaat eine Energierevolution verhinderte.

Saubere und günstige Energie für alle … klingt das nicht faszinierend? Netzunabhängiger Strom und umweltschonende Heizkraft aus Wasser statt aus Diesel … ein Konzept für die Zukunft, das versprach GFE. Unternehmer Horst Kirsten brachte die entsprechende Technologie mit Blockheizkraftwerken zur Serienreife, bald schon hätten tausende Haushalte mit seinen Blockheizkraftwerken beheizt werden können, doch am Ende war die Lobbymacht der Energiekonzerne stärker.

Mit Betrugsvorwürfen ging man gegen die GFE vor, aus der Energierevolution wurde ein Justizskandal. 6 Jahre lang saß Horst Kirsten im Gefängnis, weil er an die Zukunft sauberer Energie glaubte. Nun erzählt er seine Geschichte. Es handelt sich hier um eine wirkliche Begebenheit in unserem Lande, die hier unverblümt wiedergegeben wird. Um die Veröffentlichung dieses Buches nicht zu gefährden, wurden die mit * gekennzeichneten Namen von Personen, Firmen und/oder andere Institutionen verändert.

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In diesem Buch werden zahlreiche Verfahren beschrieben, wie ein Benzinauto auf Mischtreibstoff mit Bio-Ethanol oder auf eine Mischung mit bis 80% Wasser und 20% Benzin umgestellt werden kann. Auch wer nur mit normalem Wasser fahren möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten, um Wasser mit geringem Einsatz an elektrischer Energie in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten und das Fahrzeug dann mit reinem Wasserstoff zu betreiben. Alternativ gibt es auch spezielle Katalysatoren und Zusatzgeräte, ohne dass für die Gewinnung von Wasserstoff elektrischer Strom benötigt wird.

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