Mazzilli-Konverter

Mazzilli-Konverter

Inhalt

1. Grundlagen
2. Aufbau
2.1 Schaltplan
2.2 Bauteile
2.2.1 Aufbau Trafo
2.2.2 MosFET’s
2.2.3 Kondensator 1,7µF
2.2.4 Kondensator 2MF
2.2.5 Gute Erdung
3. Funktion
4. Youtubevideos Mazzilli-Konverter
5. Quellen
6. Buchempfehlungen
Autor: Arnd Koslowski

1. Grundlagen

Bei dem Mazzilliaufbau handelt es sich um einen normalen und beliebten Treiber für Zeilentrafos. Ein Zeilentrafo ist ein Hochspannungsgenerator, wie er in alten Fernsehgeräten verwendet wurde. Dieser Aufbau hat nichts mit Raumenergie zutun, sondern ist eine Standardschaltung. Der Konverter wird trotzdem nach ihm benannt, da die folgende Konverter-Grundschaltung von seiner Schaltung abgeleitet wurde.

Auf Grundlage dieser Schaltung haben russische Forscher einen Konverter gebaut, der einen Wirkungsgrad von 6000% haben soll. Bei einer benötigten Energie von 100W, sollen am Ausgang bis zu 6kW abgeben werden. Dies würde bedeuten das 59x mehr Energie ausgekoppelt werden kann, als für den Betrieb benötigt wird.

Nach meiner Information gibt es einen erfolglosen Nachbau dieser Schaltung. Von einem funktionierenden Nachbau ist mir bisher nichts bekannt. Das als Hinweis für alle, die den Konverter nachbauen möchten.

2. Aufbau

Circuit modified by Vladimiro Mazzilli
Circuit modified by Vladimiro Mazzilli

Der Konverter besteht aus handelsüblichen Bauteilen, wobei die hinteren Spulen zum Ausgangskreislauf (6kW) als Trafo selbst gewickelt werden müssen.

Der primäre Schwingkreis arbeitet sehr effektiv und wurde zum Original-Aufbau von Mazzilli etwas angepasst.

Einige wichtige Details zum Mazzilliaufbau finden Sie hier unter Royer Oscillator (engl. Wiki).

2.1 Schaltplan

Auf das Bild klicken um den Originalschaltplan nach Mazzilli vergrößern

Den angepassten Schaltplan der russischen Forscher gab es HIER (sehr empfehlenswerte Seite).

2.2 Bauteile

Der angepasste Mazzilli-Konverter besteht aus folgenden Bauteilen:

  • 2 x MosFet-Leistungstransistoren, wie z.B. IRF 740 (400V/10A)
  • 2 x Widerstand 440 Ohm / 2W
  • 2 x Widerstand 4,7 kOhm / 2W
  • 2 x Zenerdioden 15V / 2W
  • 2 x Kondensator 1,7µF / 160V
  • 1 x Kondensator 2MF (2µF?!) / 600V
  • 1 x Diode (Fast) 400V
  • 1 x Spule/Drossel 100µH / 10A
  • 1 x Spule 10 Wdg. (mit Mittelabgriff, also 2×5 Wdg. / selbst wickeln)
  • 2 x Spule 50 Wdg. (selbst wickeln)
  • 1 x gute Erdung (“L”) hinter 2MF-Kondensator

Die Widerstände, Zenerdioden, Drosselspule (100µH) und die Fast-Diode sind Standardbauteile die es in jedem Elektronikladen gibt.

Die speziellen Bauteile werden nachfolgend etwas genauer betrachtet.

Alle weiteren Angaben zu den Bauteilen sind Annahmen, die ich aus den Schaltplänen abgeleitet habe. Daher keine Gewähr auf Richtigkeit.

2.2.1 Aufbau Trafo

Achtung der Aufbau ist lebensgefährlich, wenn diese Spannungen und Ströme anliegen. Nur von einem Fachmann aufbauen und austesten lassen!!

Die Spulen 2×5 Wdg. und 2×50 Wdg. sind die beiden Seiten eines Trafos. Dieser kann selbst gewickelt werden.

Nach dem technischen Tabellen zum Kabelquerschnitt, ergeben sich folgende Werte für die Kabel:

  • Primärseite 12V/10A (ca 100W) => 1,5mm²
  • Sekundärseite 230V/26A (6kW) => 2,5mm²

Ich würde mit normalen einadrigen und isolierten Kupferkabel aus dem Baumarkt beginnen. Als Kern würde ich einen Ringkern verwenden um so einen Ringkerntrafo zu bauen.

Es kann auch selbst recherchiert werden, ob es Zeilentrafos mit passender Wicklung fertig zu kaufen gibt. Da Zeilentrafos normalerweise sekundär für höhere Spannungen im kV-Bereich ausgelegt sind, kann es sein das es keine handelsüblichen Zeilentrafos gibt.

Interessant ist, das im Video scheinbar ein Zeilentrafo verwendet wurde, der vor dem Anschluß an die Lampenleiste noch einmal an einer Spulenkonstruktion angeschlossen ist. Vielleicht um die kV-Spannung noch auf Werte um die 230V runter zu transformieren?!

2.2.2 MosFet’s

Beide MosFET’s sind Standardbauteile. Aufgrund der Grenzwerte möchte ich trotzdem etwas ins Detail gehen.

In einem Schaltplan wird ein IRF250 angegeben. Diese kann schneller schalten (ton und toff je 9ns). Dieser MosFET ist nur für 8.1 Ampere ausgelegt. Wenn 100W benötigt werden, könnte es sein das er an seine Grenzen kommt und zerstört wird.

Eine Alternative ist der IRF 740. Er kann nicht so schnell schalten (ton und toff je 14ns) ist aber für 400 V und 10A (400W) ausgelegt.

2.2.3 Kondensator 1,7µF

Im Schaltplan “Simpel ZVS Induktor” werden für diesen Kondensator Werte von 0,1 – 1µF angeben und als Spannung ein Wert von >500V.

Im Schaltplan “Induktor Heater with Transformer” wird ein Wert von 2x 1,7µF/160V angegeben. Ich kann nur vermuten, das die 1,7µF-Koindensatoren in Reihe geschaltet werden und dadurch ein effektiver Wert von 0,85µF für den Kondensator bleibt. Ein Kondensator der diesem Wert nahe kommt, ist der folgende: 0,82µF/275VAC

2.2.4 Kondensator 2MF

Ich kann hier ebenfalls nur vermuten, das es sich bei MF um µF handelt, und einen Spannungswert von 600VAC. In dem Fall würde folgender Kondensator in Frage kommen:

9 Stück Parallel 0,22µF/600VAC oder 1 x 2,2µF/600VAC.

2.2.5 Gute Erdung

Vergleichbar einem Kapanadze-Konverter, wird eine gute Erdung benötigt.

Ich würde entweder ein großes Stück Metall in die Erde eingraben, oder einen 0,5-1m langen Kreuzerder, wie er für die Hauserdung verwendet wird, in den Boden schlagen.

3. Funktion

Da es sich hier um einen scheinbar normalen Schwingkreis handelt, der über einen Trafo auf der Sekundärseite Energie auskoppelt, ist nicht mehr über die Funktion bekannt.

4. Youtubevideo Mazzilli-Konverter

Im folgenden Video ist der Nachbau der russischen Forscher zu sehen, die mit einer 12V-Batterie die Lampenleiste betreiben. Die Werte auf dem Messgerät sind nicht gut zu erkennen. Da der Mazzilliaufbau die Spannung von 12V hochtransformiert, ist es auch ohne Raumenergie zu erklären, das die 230V-Lampen brennen.

5. Quellen

Overunity – Gleiche Schaltungen

6. Buchempfehlungen im Shop:

Energy Harvesting - Energie aus der UmgebungEnergy Harvesting – Energie aus der Umgebung

Mit dem Untertitel „Die Zukunft autarker Energiesysteme“ wird deutlich gemacht, dass Energie künftig primär dezentral zur Verfügung stehen wird.
Autor: Adolf & Inge Schneider, Achmed Khammas

 

 

Entwicklung eines Stromsaugers Energieabsorbers mit vielen Beispielen zum Nachbau-2Entwicklung eines Stromsaugers/Energieabsorbers mit vielen Beispielen zum Nachbau

Der Autor stellt Energiewandlungsverfahren aus Quellen vor, die von der Schulphysik noch kaum akzeptiert sind. Neben bekannteren Konzepten werden auch bisher relativ unbekannte vorgestellt, wie der hydrostatische Energiekonverter, der Grüter-Blasius- und der Lehnert-Konverter, die Wasserpumpe von Joe Spiteri-Sargent, der Magnetmotor von Kohei Minato, Energie aus Zeolithen, BlackLight Power, Kalte Fusion/ LENR, Reid-Kristallzelle, die Nanorekombinationsbatterie CWE, N-G-Treibstoffsparstift usw. Es finden sich auch erstmals fachlich kompetente Informationen zum STEHO-Resonanzverstärker und dessen Funktion.

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